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RadAmbulanz (westliches Berlin):
fest: 030-966 10 110
mobil: 0162-80 10 122
(Mo-Sa 10-20 Uhr)
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Verrücktritt (Ost-Berlin, Kreuzberg, Neukölln):
mobil: 0151-59 26 76 81
e-mail:
verruecktrittcycles@googlemail.com
Fahrradservice in Köln:

www.fahrradambulanz.com
Tel.: 0176-62 27 25 30
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FAQ - Häufig gestellte Fragen
Warum Festpreise?
Natürlich könnte ich für den Fahrradservice in Berlin auch Stundenlohn anbieten (meine Preiskalkulation basiert auch darauf, ich orientiere mich an € 36 pro Stunde), aber ich halte es für kundenfreundlich, kalkulierbar zu sein. Für mich haben Festpreise auch den Vorteil, dass ich mich nicht hetzen muss, wenn die Kundschaft zuguckt und dass es keine Motivation zum bezahlten Vertrödeln von Zeit gibt.
Festpreise heißen allerdings auch, dass ich in Einzelfällen auftretende Schwierigkeiten in die Gesamt-Preiskalkulation einbeziehen muss. Ein Beispiel: Das Einstellen der Bremse (in meiner Preisliste mit € 3 aufgelistet) ist im Idealfall ein Dreh an der Bremshebel-Stellschraube, Zeitdauer ca. 15 Sekunden - macht einen Stundenlohn von € 720. Beim nächsten Fahrrad ist dann aber die Stellschraube festgerostet, im unglücklichen Fall bricht sie dann auch noch beim Anpacken mit der Zange ab, um sie dann auszuwechseln, muss der Bremszug herausgezogen werden und franst dabei so aus, dass ein neuer her muss... Zeitdauer 20 Minuten, zusätzliche Kosten ca. € 3 - macht einen Stundenlohn von € 9, und ich muss den Kunden noch davon überzeugen, dass es nicht mein Fehler war, dass es auch noch Mehrkosten gibt.
"Kann ich denn von einem mobilen Reparaturdienst gute Qualität erwarten?"
Das sind ja zwei Fragen: die Qualität der Arbeitsleistung halte ich für gut bis sehr gut. Aber es ist ja immer schwierig, sich selbst ehrlich zu beurteilen. Also bleiben mir die Aussagen von Kunden sowie die Reklamationsquote, die mich vermuten lassen, dass ich gut arbeite, sowie die Einschätzung meines eigenen Anspruchs an die Arbeit. Hier gilt: Ich bemühe mich, so gut wie möglich zu arbeiten, ich scheue mich auch nicht zu sagen, dass ich eine bestimmte Arbeit nicht kann. Andererseits kann ich auch mal die Fünf gerade sein lassen, z.B. ein schepperndes Schutzblech an einem Kaufhausrad mit einem Kabelbinder festzurren, statt es aufwändig auszutauschen.
Was die Qualität der Ersatzteile betrifft, habe ich mich auf gute Qualität festgelegt: Zum Einsatz kommen nur Teile, die im Alltagsgebrauch angemessen lange halten und ein gutes Preis- Leistungsverhältnis bieten. In Zahlen ausgedrückt benutze ich Teile, die bei den großen Herstellern SRAM und Shimano mit den Qualitätsstufen 50 bis 70 klassifiziert werden, das entspricht z.B. im MTB-Bereich den Shimano-Gruppen Deore und LX bzw. bei SRAM X.5 bis X.7.
Als Ausnahme biete ich in bestimmten kostenträchtigen Bereichen, insbesondere beim Ersatz von Bereifung, Kette und Zahnrädern, die Möglichkeit, bei Voranmeldung günstigere Teile mitzubringen. Dies lohnt sich allerdings nur bei Fahrrädern, die eher weniger gefahren werden. Ein Beispiel: Der Austausch des gesamten Antriebs (Zahnräder und Kette) kostet bei einem 21-Gang-Fahrrad in guter Qualität etwa € 90, bei einem Fahrrad mit einem Kaufpreis von € 199 überlegt man sich schon, ob das lohnt. Mit den Bauteilen der 30er Qualitätsstufe kann man hier den Preis auf ca. € 50 reduzieren. Und Reifen für € 8 funktionieren zwar, sind aber recht schlecht gegen Pannen geschützt.
"Das ist zu teuer!"
Ja, wer die Werkstatt zu sich kommen lässt, muss das auch bezahlen... Aber: das krieg ich selten zu hören, eher schon:
"Sie sind zu billig!"
Tatsächlich sind meine Arbeitspreise mit € 36 pro Stunde recht knapp kalkuliert (die meisten Fahrradwerkstätten arbeiten für mehr als € 40), aber ich habe auch den Vorteil, dass die laufenden Kosten extrem niedrig sind, da ich kein Ladengeschäft habe. Und die Teilepreise sind teilweise recht günstig, da ich ein kleines Sortiment habe, und von diesen Teilen dann wiederum größere Mengen kaufen kann. Außerdem entrichte ich als Kleinunternehmer die Mehrwertsteuer nur auf den Einkaufspreis, auf meine Gewinnspanne entfällt keine Mehrwertsteuer.
"Kann ich auch zu Ihnen kommen?"
Nein, leider nicht. Da ich keine festen Anwesenheitszeiten in meiner Werkstatt habe, müsste ich mich mit dem einzelnen Kunden zu einer bestimmten Zeit dort verabreden. Erfahrungsgemäß warte ich dann nur, weil es dort sonst grad nichts zu tun gibt, und nachher kommt er womöglich doch nicht und ich muss mich ärgern.
"Wo kommen Sie her? Kommen Sie denn auch nach Steglitz (Zehlendorf, Tempelhof, Tegel...) raus?"
Also ich wohne im Norden von Schöneberg und habe dort auch einen Werkstattraum. Natürlich komme ich problemlos auch nach Moabit, Mitte, Friedenau, Wilmersdorf, Charlottenburg etc., allerdings gilt: Jenseits des S-Bahn-Rings (im BVG-Tarifgebiet B) kostet's mehr.
"Sie sind also so was wie der ADAC für Fahrräder?!"
Ja, irgendwie schon... Aber bei mir liegt der Schwerpunkt nicht auf der Soforthilfe. Den meisten Kunden reicht's auch, wenn ich morgen oder nächsten Dienstag komme.
Außerdem ist meine Quote besser: Während der ADAC weniger als 80 % der Autos wieder flott kriegt, bin ich in mehr als 98 % erfolgreich und meine Kunden zufrieden.
"Läuft's denn gut, das Geschäft? Können Sie denn davon leben?"
Ja, es wird immer besser, und es trägt einen erheblichen Teil zur Finanzierung meines Lebensunterhalts bei. Aber ich muss auch dazu sagen, dass ich die RadAmbulanz nur als Nebenerwerb mit durchschnittlich 15 Wochenstunden betreibe.
Was meinen Sie denn zum Thema...?
Also hier für alle, die noch nicht genug haben, noch der Link zu meiner im Bau befindlichen Schimpf-Seite Mythen der Fahrradtechnik.
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